Donnerstag, 27. Juni 2013

Höhenmeter.





Situationen wie diese,erforderten Gespür,sie riefen nach Talent,das sie ohne jeden Zweifel hatte.

In Zeitschleifen,ewigen Wiederholungen,spielte sie jede Szene vor ihrem geistigen Auge ab,wog sich in den sanften Klängen,der Pariser Innenstadt und schuf ein Werk,das vielleicht nicht an Schönheit,jedoch an Gefühl seines Gleichen suchte.
Das Leben floss,floss auf eine Leinwand.
Sanfte Linien verbanden sich zu einem großen Ganzen,einem Sammelsorium an Emotionen.
Eine dargestellte Familie,ein Vater,eine Mutter,ein Sohn der lachend auf etwas deutete.Ein alter Mann,der grimmig in seine Zeitung sah.Zwei Kinder,die in einem Armenviertel auf der nackten Straße,Fußball spielten.Ein Paar,das einander in den Armen hielt.
Sie vergaßen die Welt,vergaßen zu atmen,vergaßen zu hören,zu sehen,zu fühlen.Sie hatten nur einander,nur ihre Geschichte,nur diesen einen Moment.
Sein rauer Bart reizte die entblößte Haut ihres Nackens.Sie bemerkte es kaum.Nackt,wie Gott sie schuf,lehnte sie an ihm,während er ihre weiche Haut liebkoste.
"Was wäre die Welt ohne die Kunst?" schrieb sie mit roter Farbe in die linke Ecke.
Ihr würde jeder Charme fehlen,jegliche Leichtigkeit.Es gäbe nichts zu bestaunen,nichts zu bestreiten,nichts zu analysieren.
Wieder ergriff sie die Zeichenkohle und begann mit einer Episode.

Bald erkannte man den Körper einer nackten Frau,deren gespreizte Beine,die Lenden eines,sie festhaltenden Mannes empfingen.Ihre Lippen geöffnet,die Augen geschlossen,richtete sich ihr Blick in Richtung des Betrachters,während sein Kopf,von ihrer Hand geführt,hinter dem ihren verschwand.Wenn auch nur schemenhaft dargestellt,war ihr Gesicht wunderschön.Was zählte war ihr Körper,der sich im Moment der Extase,ein hohlkreuzbildend,gegen den ihres Liebhabers warf.Noch während sie,die Kohle verwischend,den Schattenwurf einfing,tasteten sich Jaques Hände,imaginäre Linien zeichnend,an den Innenseiten ihrer Oberschenkel entlang und ließen Jane nur wenige Momente später die Episoden ihres eigenen Lebens genießen.




Mittwoch, 26. Juni 2013

Rittertum

Oh Amor,Amor hör mich an!
Ich weiß,dass es noch Wunder gibt.
So zieh sie doch in meinen Bann.
Und mach doch,dass auch sie mich liebt.

Ein einzger Pfeil aus deinem Köcher.
Würde reichen,würde langen.
Sie würd mich lieben noch und nöcher.
Vorbei das unglücksel´ge Bangen.



Tagtäglich denke ich daran,
ob sie mich denn auch lieben kann
Und ich verzweifle so oft still,
weil sie mich nur nicht lieben will.


Wär ich ein Sohn des Adams wohl,
wär ihr Herz schon nicht mehr hohl.
Nein angefüllt mit Liebe gar,
würd es springend,schreien "Hurra!".
"Ich fand den Mann,der mich verwöhnt,
der mich zu seiner Köngen´ krönt,
der mich zum Lachen bringt sooft,
so lang hab ich auf dich gehofft."


Immer steh ich nur daneben,
fluche still in mich hinein.
"Ich war bereit dir das zu geben...
Wie kann man nur so töricht sein?"


Auf Händen würde ich sie tragen.
Mein Leben lang den Ritter spieln.
Du solltest es nun einfach wagen,
du schenkst die Liebe doch so vieln.
Wahrscheinlich würde reichen schon,
ein kleiner Pfeil,vom fähigen Mann.
So öffne ihr die Augen nun
und zieh sie schon in meinen Bann.




Donnerstag, 23. Mai 2013




Wir sind nicht schön und auch nicht schlau,
nicht gelb,nicht grün,nur weiß und grau.
Da bliebe nur das Licht der Stadt,das weder Sinn,noch Wahrheit hat,
doch mottengleich und wie in Trance,vertraun´ wir ihm für diese Chance.

Denn manchmal ist das Leben,so schön es auch sein mag,im Leben einer Eintagsfliege,einfach nur ein Tag.
Und so erhebt nun euer Glas:
Auf die Tage die da kommen!
Auf die untergehnen´ Sonnen!
Auf das Leben,auf das Glück,auf den inhaltslosen F***!
Auf die Triebe....auf die Nacht der Eintagsfliege!

Wir haben 24 Stunden,
tanzen durch die Nacht und lecken unsre Wunden und zeigen unsre Pracht.







Donnerstag, 14. März 2013

Die Geburt eines Blogs.




Der Blog: Ernst gemeint,nicht ernst zu nehmen.

Die Bloggerin: Ernst,nicht ernst genommen.